Matt Cutts, leitender Mitarbeiter bei Google, teilte mit, dass Seiten auch ohne relevante Keywords in der URL eine erfolgreiche Positionierung bei Google erreichen können. Klassische Beispiele sind Twitter, Facebook, Reddit und natürlich Google selbst. Grund dieser guten Positionierung ist die Stärke der jeweiligen Marke. Nutzer erinnern sich eher an einen Markennamen, als eine eine beliebige Keyword-Domain, welche die 100. Seite zu einem bestimmten Thema beinhaltet.

Offensichtlich ist der Vorteil der Keyword-Domain in der keywordnahen Verlinkung. Bei diesen Domains reicht schon ein Link mit dem Domainnamen aus, um bei den relevanten Keywords bei Google zu punkten. Aber bei Google sammeln sich Beschwerden gegen eben diese Keyword-Domains. Deshalb wird überlegt, den Google-Algorithmus anzupassen und so diesen Rankingvorteil zu relativieren. Ein besonderes Augenmerk wird dabei wohl auch den Content-Farmen zukommen. Mittelfristig werden als die Keyword-Domains und Content-Farmen ihren Rankingvorteil bei Google einbüßen.

Aus diesen Gründen kann wohl zukünftig bei der Registrierung von neuen Keyword-Domains verzichtet werden.

Keyword-Domain? Was ist das?

Für eine Internetpräsentation zum Thema ‘Sylt’ soll einen neue Internetadresse gefunden werden. Dabei kommen automatisch Keyword-Domains in die Auswahl z.B. sylt-sturm.de oder sylt-wolke.de. Hier ist das Wort ‘Sylt’ das Keyword und durch die Verwendung dieses Keywords kann bei Google eine bessere Platzierung zum Suchbegriff ‘Sylt’ ergeben.

Hinweis:

Die Verwendung einer solchen Keyword-Domain hat auch in der Vergangenheit nur einen kleinen Beitrag zum Ranking bei den Suchmaschinen beigetragen. Hier ist ein passendes Webdesign und eine entsprechende Optimierung für die Suchmaschinen ebenfalls Teil des Pflichtenheftes.